Biblische Prophezeiungen und die „Endzeit“ 1 Studie
Geschichte der Bibel 1 Studie
Die Widersprüche 1 Studie
Historische Anmerkungen 11 Studien
- 4Das Land Kanaan
- 5Die verschiedenen Bibeln
- 6Die apokryphen Schriften
- 7Beispiele für die deuteronomistische Quelle
- 8Die katholische Bibel
Biblische Prophezeiungen und die „Endzeit“
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DAN000
Allgemeine Einführung in das Buch Daniel
Allgemeine Einführung in das Buch Daniel, einen bedeutenden prophetischen Text des Alten Testaments. Der Beitrag legt die geschichtlichen, literarischen und theologischen Grundlagen dar, die zum Verständnis dieses apokalyptischen Buches nötig sind, und behandelt dabei den Aufbau, den Verfasser, die Hauptthemen und die exegetischen Debatten über seine Datierung und Zuverlässigkeit.
Daniel 7.1 (Lutherbibel 1912) :Im ersten Jahr Belsazers, des Königs zu Babel, hatte Daniel einen Traum und Gesichte auf seinem Bett; und er schrieb den Traum auf und verfaßte ihn also:Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Geschichte der Bibel
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BIB002
Die Abfassung und Zusammenstellung der Texte des Alten Testaments
Dieser Artikel untersucht die komplexe Entstehung des Alten Testaments, von der mündlichen Überlieferung bis zur schriftlichen Zusammenstellung. Er behandelt verschiedene Teile der Hebräischen Bibel, etwa die Geschichtsbücher, die die Geschichte Israels erzählen, und die poetischen Bücher, die Überlegungen zum Glauben bieten. Auch die prophetischen Texte werden untersucht, wobei die Aufrufe der Propheten zur Umkehr hervorgehoben werden. Die Wirkung dieser Texte, die zunächst auf das jüdische Volk beschränkt war, ist heute weltweit.
Die Widersprüche
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CTD009
War Johannes der Täufer der Elia, der kommen sollte?
Johannes der Täufer wird von Jesus als der prophetische Elia angesehen, was auf einen sinnbildlichen Auftrag hinweist, doch er selbst weist diese Identität im wörtlichen Sinn zurück, gemäß Johannes 1:19-21. Diese Unterscheidung zwischen Auftrag und persönlicher Identität klärt einen scheinbaren biblischen Widerspruch.
Matthäus 11.14 (Lutherbibel 1912) :Und (so ihr's wollt annehmen) er ist Elia, der da soll zukünftig sein.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Historische Anmerkungen
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Das Land Kanaan
Das Land Kanaan, das dem heutigen Israel, Palästina, Libanon und Teilen von Jordanien und Syrien entspricht, wird in der Bibel als ‚das schönste unter allen Ländern‘ beschrieben. Es war von Kanaanitern, Amoritern, Hetitern und Philistern bewohnt und ist das dem hebräischen Volk verheißene Land. Zwei Etappen, die 470 Jahre auseinanderliegen, kennzeichnen seine Eroberung: die Ankunft Abrahams und danach die Eroberung unter Josua nach der Gefangenschaft in Ägypten und der Wanderung durch die Wüste.
Hesekiel 20.6 (Lutherbibel 1912) :Ich erhob aber zur selben Zeit meine Hand, daß ich sie führte aus Ägyptenland in ein Land, das ich ihnen ersehen hatte, das mit Milch und Honig fließt, ein edles Land vor allen Ländern,Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
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Die verschiedenen Bibeln
Es gibt nicht mehrere Bibeln, sondern verschiedene Übersetzungen derselben griechischen und hebräischen Quelltexte. Die Entwicklung der Sprache macht regelmäßige Überarbeitungen nötig. Die Katholiken schließen 7 deuterokanonische Bücher ein, die im protestantischen Kanon fehlen. Die „Neue-Welt-Übersetzung“ der Zeugen Jehovas wird wegen ihrer theologisch motivierten Entscheidungen kritisiert.
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Die apokryphen Schriften
Die apokryphen Bücher sind religiöse Schriften, die aus dem offiziellen biblischen Kanon ausgeschlossen sind. Man unterscheidet die Apokryphen des Alten Testaments (Tobit, Judit, Makkabäer, Sirach …), die von Katholiken und Orthodoxen als deuterokanonisch anerkannt werden, und die des Neuen Testaments (Thomas-, Philippus-, Maria-Magdalena-Evangelium …), die oft gnostisch geprägt sind. Ihr Studium erhellt die Religionsgeschichte und die Auseinandersetzungen der ersten christlichen Jahrhunderte, ohne sie deshalb auf die Stufe der kanonischen Schriften zu stellen.
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Beispiele für die deuteronomistische Quelle
Dieser Artikel untersucht die deuteronomistische Quelle und hebt ihre Rolle und ihren Einfluss in der Hebräischen Bibel hervor, und zwar im Buch Deuteronomium und in weiteren Geschichtsbüchern wie Josua, Richter, Samuel und Könige. Anhand der Themen Gesetz, Bund und zentralisierter Gottesdienst erkundet er die deuteronomistische Theologie und ihre Bedeutung für Israel.
2. Könige 22.1-20 (Lutherbibel 1912) :Josia war acht Jahre alt, da er König ward, und regierte einunddreißig Jahre zu Jerusalem. Seine Mutter hieß Jedida, eine Tochter Adajas, von Bozkath.Und er tat was dem HERRN wohl gefiel, und wandelte in allem Wege seines Vaters David und wich nicht, weder zur Rechten noch zur Linken.Und im achtzehnten Jahr des Königs Josia sandte der König hin Saphan, den Sohn Azaljas, des Sohnes Mesullams, den Schreiber, in das Haus des HERRN und sprach:Gehe hinauf zu dem Hohenpriester Hilkia, daß er abgebe alles Geld, das zum Hause des HERRN gebracht ist, das die Türhüter gesammelt haben vom Volk,daß man es gebe den Werkmeistern, die bestellt sind im Hause des HERRN, und sie es geben den Arbeitern am Hause des HERRN, daß sie bessern, was baufällig ist am Hause,nämlich den Zimmerleuten und Bauleuten und Maurern und denen, die da Holz und gehauene Steine kaufen sollen, das Haus zu bessern;doch daß man keine Rechnung von ihnen nehme von dem Geld, das unter ihre Hand getan wird, sondern daß sie auf Glauben handeln.Und der Hohepriester Hilkia sprach zu dem Schreiber Saphan: Ich habe das Gesetzbuch gefunden im Hause des HERRN. Und Hilkia gab das Buch Saphan, daß er's läse.Und Saphan, der Schreiber kam zum König und gab ihm Bericht und sprach: Deine Knechte haben das Geld ausgeschüttet, das im Hause gefunden ist und haben's den Werkmeistern gegeben, die bestellt sind am Hause des HERRN.Auch sagte Saphan, der Schreiber, dem König und sprach: Hilkia, der Priester, gab mir ein Buch. Und Saphan las es vor dem König.Da aber der König hörte die Worte im Gesetzbuch, zerriß er seine Kleider.Und der König gebot Hilkia, dem Priester, und Ahikam, dem Sohn Saphans, und Achbor, dem Sohn Michajas, und Saphan, dem Schreiber, und Asaja dem Knecht des Königs, und sprach:Gehet hin und fraget den HERRN für mich, für dies Volk und für ganz Juda um die Worte dieses Buches, das gefunden ist; denn es ist ein großer Grimm des HERRN, der über uns entbrannt ist, darum daß unsre Väter nicht gehorcht haben den Worten dieses Buches, daß sie täten alles, was darin geschrieben ist.Da gingen hin Hilkia, der Priester, Ahikam, Achbor, Saphan und Asaja zu der Prophetin Hulda, dem Weibe Sallums, des Sohnes Thikwas, des Sohnes Harhas, des Hüters der Kleider, und sie wohnte zu Jerusalem im andern Teil; und sie redeten mit ihr.Sie aber sprach zu ihnen: So spricht der HERR, der Gott Israels: Saget dem Mann, der euch zu mir gesandt hat:So spricht der HERR: Siehe, ich will Unglück über diese Stätte und ihre Einwohner bringen, alle Worte des Gesetzes, die der König Juda's hat lassen lesen.Darum, daß sie mich verlassen und andern Göttern geräuchert haben, mich zu erzürnen mit allen Werken ihrer Hände, darum wird mein Grimm sich wider diese Stätte entzünden und nicht ausgelöscht werden.Aber dem König Juda's, der euch gesandt hat, den HERRN zu fragen, sollt ihr sagen: So spricht der HERR, der Gott Israels:Darum daß dein Herz erweicht ist über den Worten, die du gehört hast, und hast dich gedemütigt vor dem HERRN, da du hörtest, was ich geredet habe wider diese Stätte und ihre Einwohner, daß sie sollen eine Verwüstung und ein Fluch sein, und hast deine Kleider zerrissen und hast geweint vor mir, so habe ich's auch erhört, spricht der HERR.Darum will ich dich zu deinen Vätern sammeln, daß du mit Frieden in dein Grab versammelt werdest und deine Augen nicht sehen all das Unglück, das ich über diese Stätte bringen will. Und sie sagten es dem König wieder.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
INF039
Die katholische Bibel
Dieser Artikel erläutert den Aufbau der katholischen Bibel, ihre Bücher und ihre Besonderheiten, insbesondere die deuterokanonischen Bücher und den auf dem Konzil von Trient festgelegten Kanon.
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INF040
Die protestantische Bibel
Dieser Artikel untersucht den Inhalt der protestantischen Bibel und ihre Unterschiede zur katholischen Bibel, mit Schwerpunkt auf dem Alten und dem Neuen Testament.
Matthäus 1.1 (Lutherbibel 1912) :Dies ist das Buch von der Geburt Jesu Christi, der da ist ein Sohn Davids, des Sohnes Abrahams.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
INF045
Der Tanach
Der Tanach ist der Kanon der heiligen Schriften des Judentums und entspricht dem christlichen Alten Testament. Sein Name ist ein Akronym aus den drei Teilen: Tora (Pentateuch), Nevi'im (Propheten) und Ketouvim (Schriften). Er ist hauptsächlich auf Hebräisch verfasst, mit einigen aramäischen Abschnitten, und bildet das theologische, moralische und liturgische Fundament des Judentums sowie die gemeinsamen Wurzeln der jüdischen und der christlichen Tradition.
Hohelied 1.1 (Lutherbibel 1912) :Das Hohelied Salomos.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
INF051
Der Codex Alexandrinus
Der Codex Alexandrinus ist eine griechische Bibelhandschrift aus dem fünften Jahrhundert, bestehend aus 773 Pergamentblättern, die den größten Teil des Alten und des Neuen Testaments enthält. Er stammt aus Alexandria und wurde 1628 vom Patriarchen Kyrillos Lukaris dem englischen König Karl I. geschenkt. Heute befindet er sich in der British Library in London; er gehört zur byzantinischen Textfamilie und ist ein bedeutender Zeuge für die Textkritik und die Geschichte der Überlieferung der Heiligen Schrift.
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INF052
Der Codex Ephraemi Rescriptus
Der Codex Ephraemi Rescriptus ist eine Palimpsest-Handschrift aus dem 5. Jahrhundert (400-440 n. Chr.), die 1840 von Tischendorf entdeckt wurde und in der Französischen Nationalbibliothek aufbewahrt wird. In griechischer Unziale geschrieben, enthält er Teile des Alten und des Neuen Testaments und gehört zur alexandrinischen Familie des biblischen Textes, die als nahe an den Urschriften gilt. Er ist grundlegend für die Textkritik und die Geschichte der Überlieferung der Schrift.
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INF068
Die Vulgata
Die Vulgata ist eine lateinische Übersetzung der Bibel, die der heilige Hieronymus Ende des 4. Jahrhunderts im Auftrag von Papst Damasus I. anfertigte. Sie wurde für das Alte Testament hauptsächlich aus dem Hebräischen übersetzt und für das Neue Testament nach dem Griechischen überarbeitet und wurde für über tausend Jahre zur Standardversion der römisch-katholischen Kirche. Das Konzil von Trient erklärte sie im 16. Jahrhundert offiziell zur authentischen Ausgabe. Ihr Einfluss auf die abendländische Kultur, Theologie und Liturgie ist beträchtlich.
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INF069
Die Peschitta
Die Peschitta ist eine der ältesten Bibelübersetzungen in die syrische Sprache (Aramäisch). Ihr Altes Testament wurde im 2. Jahrhundert aus dem Hebräischen übersetzt, ihr Neues Testament im 5. Jahrhundert aus dem Koine-Griechischen. Der Name bedeutet „einfach“ oder „allgemein“; sie ist die Standardbibel der syrisch-orthodoxen und der syrisch-katholischen Kirche. Sie spielt eine wichtige Rolle bei der Überlieferung der biblischen Texte und ist eine wertvolle Quelle für die Textkritik.
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ANN044
Das Nasiräat
Das Nasiräat ist ein Gelübde der Weihe an Gott, abgeleitet vom hebräischen „sich absondern“, festgelegt in 4. Mose 6. Der Nasiräer enthält sich des Weins, der…
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ANN054
Die Juden
Der Artikel ANN054 klärt die Begriffe, die das Volk Israel bezeichnen: Jude, Israelit, Israeli, Hebräer und Semit. Jeder Begriff hat je nach…
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ANN081
Die Erfüllung der Prophezeiungen
Der Artikel untersucht, wie die Prophezeiungen des Alten Testaments im Leben Jesu ihre Erfüllung finden, indem er 24 Punkte identifiziert, die durch Ereignisse geprägt sind…